Preis ohne Steuer 0.95€
Das dunkelorange Fruchtfleisch ist saftig und sehr süß.
Frühreife Sorte (Zeitraum von der Keimung bis zur technischen Reife 95-100 Tage) für den Anbau im Freiland und unter Folienabdeckungen.
Die Pflanze ist mittelgroß, halb ausgebreitet, 50-60 cm hoch. Die Frucht ist würfelförmig (blockig), 10 cm lang, 9 cm im Durchmesser.
Die Farbe in der technischen Reife ist grün, in der biologischen – orange. Wandstärke 6-7 mm. Das Fruchtfleisch ist saftig und sehr süß. Durchschnittliches Fruchtgewicht 140-160 g.
Die Sorte zeichnet sich durch guten Fruchtansatz und gleichmäßige Reife aus.
Empfohlen für den frischen Verzehr, die häusliche Küche, zum Konservieren und Einfrieren.
Aussaat für Setzlinge Anfang März. Pikieren im Keimblattstadium. Auspflanzen in den Boden Ende Mai. Wächst gut auf fruchtbarem, feuchtem und warmem, humusreichem, kultiviertem, nicht saurem (pH 6,5) sandigem oder leichtem Lehmboden. Während der Fruchtbildung sollte Paprika 2–3 Mal pro Woche reichlich gegossen werden, vorzugsweise vor dem Mittag.
Formierung: Entfernung aller Seitentriebe und Blätter bis zur ersten Verzweigung (Königsblüte entfernen).
* Formierung des Paprikabusches und Gewinnung eigener Samen.
Um einen kompakten Busch mit gut entwickelten Seitentrieben zu bilden, muss die Spitze des Hauptstängels entfernt (entspitzt) werden, wenn die Paprikapflanze eine Höhe von 20-25 cm erreicht. Entspitzte Pflanzen beginnen schnell zu verzweigen. Von allen erscheinenden Trieben werden nur die oberen 4-5 belassen, der Rest wird entfernt. Die Ernte wird an den verbleibenden Trieben gebildet. Gleichzeitig werden 10-14 Früchte an den Pflanzen belassen. Bei heißem, feuchtem Wetter ist das Ausgeizen, insbesondere der unteren Triebe, eine obligatorische Maßnahme, und umgekehrt werden Pflanzen in heißen, trockenen Sommern nicht ausgegeizt. Eine unzureichende Bestäubung der Blüten kann das Auftreten von deformierten Früchten verursachen. Um dies zu verhindern, sollte eine künstliche Zusatzbestäubung angewendet werden, d.h. bei heißem, sonnigem, windstillem Wetter die Pflanzen leicht schütteln.
Achtung! Süß- und Peperoni werden an einem dauerhaften Ort getrennt voneinander gepflanzt, d.h. auf verschiedenen Beeten, da sie sich gegenseitig bestäuben können und die Früchte des Süßpaprikas dann Bitterkeit annehmen...
Um Paprikasamen zu gewinnen, nimmt man reife rote oder hellgelbe Früchte (je nach Sorte), schneidet sie kreisförmig um den Kelch herum ein und nimmt dann den Samenträger mit den Samen am Stiel heraus. Die Samenträger werden getrocknet (3-4 Tage) bei einer Temperatur von +25+30°C, und die Samen werden abgetrennt. Sie werden in eine Papiertüte gelegt und an einem warmen, trockenen Ort 5-6 Jahre gelagert.
Paprikaschädlinge.
Blattläuse – der gefährlichste Schädling. Blattläuse erscheinen auf Blättern, Stängeln, Blüten und ernähren sich von Pflanzensäften.
Bekämpfungsmaßnahmen: Behandlung von Pflanzen mit geeigneten Insektiziden. Vor und nach der Blüte sprühen. Während der Fruchtbildung nicht chemisch behandeln. Von den Volksheilmitteln wird folgende Lösung verwendet: Ein Glas Holzasche und ein Glas Tabakstaub in einen Eimer geben, dann heißes Wasser darüber gießen und einen Tag stehen lassen. Vor dem Sprühen die Lösung gut umrühren, abseihen und einen Esslöffel Flüssigseife hinzufügen. Pflanzen morgens besprühen.
Spinnmilbe – saugt Saft von der Unterseite des Blattes.
Versuchen Sie, den Paprika mit folgender Lösung zu behandeln. Nehmen Sie ein Glas durch den Fleischwolf gedrehten Knoblauch und ein Glas Löwenzahnblätter, einen Esslöffel Flüssigseife und verdünnen Sie es in 10 Litern Wasser. Abseihen und die Pflanzen in jeder Entwicklungsphase besprühen.
Nacktschnecken – fressen nicht nur Blätter, sondern beschädigen auch Früchte, die in der Folge verfaulen.
Bekämpfungsmaßnahmen: Pflanzungen sauber halten, Furchen um das Beet mit frisch gelöschtem Kalk oder einer Mischung aus Kalk, Asche und Tabakstaub bestäuben. Bei heißem, sonnigem Wetter muss der Boden tagsüber bis zu einer Tiefe von 3-5 cm gelockert und dann zur Abschreckung des Schädlings mit gemahlenem Pfeffer oder trockenem Senf bestäubt werden.

